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Information-Allgemein von www.aquaball.de

AquaballAQUABALL gibt es nun schon seit über 10 Jahren - genauer gesagt seit 1995 - es ist aber noch eine junge Sportart und leider gibt es immer noch Leute, die nicht wissen um was es sich beim AQUABALL handelt.

Die Sportart AQUABALL wird auch allzu oft als eine Variante des Wasserballs bezeichnet. Diese Aussage ist allerdings grundlegend falsch! AQUABALL ist nicht Wasserball und AQUABALL ist auch keine Variante des Wasserballs oder eine Spielform davon! Zwar spielen viele Wasserball-Vereine auch Aquaball und nutzen diese Sportart vor allem im Jugend-Bereich, dennoch ist AQUABALL aber eine eigenständige Sportart im DSV (Deutscher Schwimmverband), die sich in diversen Dingen vom Wasserball unterscheidet. Hier wollen wir anhand einer kleinen Gegenüberstellung verdeutlichen, dass Wasserball mit AQUABALL ungefähr genauso vergleichbar ist wie Fußball und Rugby.

 

  AQUABALL Wasserball
Anzahl der Spieler: 4 (2 Ersatz) 7 (6 Ersatz)
Ball: Beachvolleyball (260-280g) Wasserball (400-450g)
Erfunden: 1995 (Deutschland) ca. 1876 (England)
Gemischte Teams: Ja Nein
Höchste Spielklasse: Champions-Tour DWL
Olympisch: nein ja
Spielfeld: 12,5m x 8m 30m x 20m
Spielzeit: 2 x 7 Min 4 x 7 Min
Tor: 2m x 1m (aufblasbar) 3m x 0,9m (Metall)
Verband: DSV DSV
Wassertiefe: ca. 1,25m mind. 1,80m
Wertungsklassen: Offen
Damen
Jugend
Youngsers
Jugend A / B / C / D
Diverse Altersklassen
Frauen-Liga

 

AQUABALL ist entstanden, da man den Bewegungsraum Wasser neu definieren und vor allem für Kinder und Jugendliche attraktiv gestalten wollte. Es gelang eine Symbiose aus Leistungsport (Erfolgs-Kick) und Fun- bzw. Freizeitsport (Spass-Faktor) zu erzielen. Beim AQUABALL wird neben der physischen auch die psychische Komponente angesprochen und regelmäßiges AQUABALL verbessert die allgemeine Fitness (Vorteil Gelenk- und Wirbelsäulenschonend) und transformiert Stress in Positiv-Stress (Erfolg im Team & taktische Lösungen). AQUABALL motiviert zum sofortigen Mitmachen und das Spielsystem 4 gegen 4 fördert die Entwicklung der Taktik bei den Spielern fast von alleine. Spielwitz und Geschicklichkeit stehen in den gemischten Teams natürlich im Vordergrund.

 

Auf dieser Seite möchten wir einige allgemeine Informationen über AQUABALL sowie auch das nötige Hintergrundwissen vermitteln um Aquaball verstehen, spielen oder auch in einem Verein integrieren zu können. Ausserdem wird das Regelwerk sowie die bekanntesten Wettkämpfe näher erläutert.
Wir hoffen damit auch Sie für diese einzigartige Sportart begeistern zu können!

Voraussetzungen

Aquaball kann so ziemlich überall gespielt werden - ob im Hallenbad, See, Swimming-Pool, Meer oder Freibad. Man benötigt neben den Mitspielern eigentlich nur eine entsprechende Wasserfläche, einen Ball und zwei Tore. Die Größe der Wasserfläche kann an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden und sollte so circa eine Länge von 10 bis 18 m und eine Breite zwischen 7 und 9 Metern aufweisen. Da man die Sportart im „brusttiefen" Wasser ausübt ist es von Vorteil, wenn man die Tiefe des Spielfeldes auch an die Größe der Spieler anpasst. Es soll ja schließlich allen teilnehmern Spaß machen!

Für die Spieler bestehen keine besonderen Voraussetzungen. Aquaball kann im Grunde genommen Jeder spielen, der einen Ball fangen kann und nicht unbedingt Angst hat, nass zu werden ...
Gespielt wird in gemischten Teams (männlich und weiblich gemischt) mit jeweils vier Spielern. Die Anzahl der Spieler kann für den Breitensport-Bereich aber natürlich an die äußeren Gegebenheiten wie z.B. verfügbare Personen oder die Größe des Spielfeldes angepasst werden.

Allgemeine Regeln

Aquaball ist eine Sportart, die im Breiten- wie auch im Wettkampfsport angesiegelt ist. Die Wurzeln beim Aquaball liegen aber definitiv beim Breitensport und für diesen Bereich sind sie auch absichtlich knapp gehalten, damit Jeder sofort mitspielen kann und sich nicht mit einem überdimensionierten Regelwerk auseinandersetzen muss. Diese Regeln werden als Grundregeln definiert und sollen einen reibungslosen Spielverlauf sichern. Bei allen Streitfragen sollte nach dem Grundsatz des Fair-Plays entschieden werden, bei dem sich die Spieler selbstständig einigen.

Für den Wettkampfsport gibt es ein ausführlicheres Regelwerk, das an anderer Stelle nachgelesen werden kann.


Grundregeln:

- Fair-Play (Körperloses und faires Spiel)
- Keine Fortwewegung mit Ball (auch kein Eigenzuspiel)
- Ball darf nicht unter die Wasseroberfläche gedrückt werden
- Torwurf erst nach 3 Pässen innerhalb des Teams gültig

 

Bestimmungen:
- Ein Team besteht aus vier Spielern (mixed) und maximal zwei Auswechselspielern
- Nur ein Spieler darf im Tor stehen (kein fester Torwart)
- Man darf sich beliebig im Wasser fortbewegen
- Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden
- Ein Spiel beginnt mit Anschmimmen von der Breitseite
- Bei Ballberührung vom gegnerischen Team - Neubeginn der 3-Pässe-Regel
- Bei Seitenaus (Längsseite) erfolgt Abwurf durch die andere Mannschaft von der Seite
- Bei Toraus erfolgt Abwurf durch die andere Mannschaft von der Ecke
- Nach mißglückten Torwurf muß der Ball laut 3-Pässe-Regel wieder aufgeladen werden
- Nach Torerfolg kommt ein Torabwurf des "Torwarts"

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